| Urbel aus dem All | |
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SRCS16 Raid controller Die Firma Intel bietet den SRCS16 Raid controller mit einer "optionalen" Pufferbatterie (BBU = battery backup unit). Fällt der Strom aus, würden die Daten im Cache-Speicher des Controllers gelöscht und könnten nicht mehr auf die Festplatten geschrieben werden. Um den SRCS16 für Serversysteme in Produktionsumgebungen fit zu machen, hat Intel die Software im Controller so geschrieben, dass der Cache-Speicher nur aktiviert werden kann, wenn die "optionale" Batterie angeklemmt ist. Ab Firmware Version 713K/713N war man sogar so konsequent, auch den kleinen Cache, der auf den Platten selbst verbaut ist, abzuschalten, da auch dieser von einem Stromausfall betroffen wäre. Im Ergebnis hat man mit dem SRCS16 ohne die "optionale" Batterie also einen 100% zuverlässigen Controller, der es noch auf etwa 5-7MB/s Schreibgeschwindigkeit bringt. Wem das für ein SATA Raid zu wenig ist, kann so für Abhilfe sorgen: BBU installieren Wer die Batterie kauft und anstöpselt kann im BIOS des controllers sofort die 64MB cache Speicher aktivieren. Intel Raid Web-Konsole benutzen Die mitgelieferte Web-Konsole erlaubt dem Admin den Cache-Speicher auch ohne BBU zu aktivieren. Funktioniert natürlich nur, wenn das Betriebssystem bereits geladen ist und man die Konsole hochgefahren hat. Muss zudem nach jedem Start neu eingestellt werden. Festplatten-Cache wieder einschalten Intel bietet ein kleines Programm zum herunterladen an, mit dem man den Cache-Speicher der Festplatten, den die Firmware 713K/N ausgeknipst hat, wieder einschalten kann. Kostet nichts und bringt einen riesigen Leistungsschub. Allerdings funktioniert das hot swapping jetzt nicht mehr. Werden die Platten vertauscht, muss das Programm erst erneut ausgeführt werden. |